non testatum - Ente PDF Drucken E-Mail
Im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm heißt es: „man nennt eine in zeitungen verbreitete gleichsam fortschwimmende, wieder auftauchende fabel oder lüge heute gewöhnlich ente“. Oft wird vermutet bei dem Begriff handle es sich um eine Übersetzung aus dem Französischen, wo seit Anfang des 18. Jahrhunderts der Ausdruck „donner des canards“ soviel wie „einem etwas vorlügen“ bedeutet.
Die wahre Erklärung für das Zustandekommen der Bezeichnung „Zeitungs-Ente“ liegt jedoch wohl in der Ehrlichkeit der Journalisten des 18. Jahrhunderts. Sie schrieben nämlich unter noch nicht bestätigte Berichte den Hinweis „n.t.“ (für lat. „non testatum“, bzw. engl. „non testified“ = „nicht bestätigt“). Da sich solche „unbestätigten Meldungen“ oft als falsch erwiesen, war die Ente geboren.
 
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